Lautsprecher Schutzschaltung

by Martin Clausen (mc AT rotgradpsi DOT de)

Schutzschaltung für Lautsprecher zum Einbau in Verstärker

Inhaltsverzeichnis:

Features

Schaltungsprinzip

Gleichspannungsdedektion

R1, D2 und D3 begrenzen das Eingangssignal auf +/- 15 Volt. C2 und C1 bilden einen bipolaren Elektrolytkondensator und mit dem Begrenzungswiderstand R1 ein Tiefpaß für das Eingangssignal. U1,1 und U1,2 vergleichen den Gleichspannungsanteil des Eingangssignals mit der durch die Leuchtdioden D8 bzw. D1 generierten Referenzspannung. Überschreitet die Gleichspannung die doppelte Referenzspannung, so schaltet abhängig vom Vorzeichen der Spannung einer der Komperatoren U1,1 oder U1,2 durch.

Betriebsspannungüberwachung

Die Dioden D6 und D5 richten die Ausgangsspannung des Trafos zur Versorgung der Endstufe mit C3 zusammen gleich. R7 und D7 begrenzen die maximale Eingangsspannung am Komperator. Dieser schaltet durch solange die Spannung über den Kondensator C3 niedriger als die Referenzspannung ist.

Temperaturüberwachung

Der Komperator U1,3 vergleicht den Spannungsabfall über die Leuchtdiode D4 mit dem über die Leuchtdiode D8. Da die Sperrschicht einen negativen Temperaturkoeffizienten hat, kann man über R6 die Temperatur, bei der die Schaltung ansprechen soll einstellen.

Ansteuerung des Relais und Einschaltverzögerung

Der LM339 hat Open-Kollektor Ausgänge. Sobald einer der Komperatoren seinen Ausgang nach Masse zieht, fließt kein Basisstrom durch Q1 und das Relais fällt ab. Gehen nun alle Koperatoren auf high am Ausgang, wird der Kondensator C4 über R5 aufgeladen. Q1 kann jedoch erst ab einer Spannung von 2,1 Volt durchschalten, so daß eine durch R5 und C4 bestimme Verzögerung eintritt. D10 verhindert, daß eine zu große negative Spannung an der Basis von Q1 anliegt.

Bauteilliste

Download des Schaltplans

Die Bauteilebeschriftung ist wie folgt zu lesen:
Bauteiltyp + Wert in exponential Form + Gehäusebezeichnung + Unternummer der Funktionseinheit
zum Beispiel: C1040805,1 ist ein Kondensator, 100nF, Gehäuse SMD 0805, erste Funktionseinheit im Gehäuse

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